Den Sozialstaat retten – jetzt!
Radikale Einschnitte bei sozialen Leistungen stehen auf der Agenda von Bund, Ländern und Kommunen. Gespart werden soll bei den Schwächsten. Wir sagen laut und unüberhörbar NEIN: bei einer zentralen Großdemo am Samstag in Essen.
Die aktuelle Kürzungsdebatte dreht sich um das 1. Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG). Dahinter verbirgt sich ein Reformvorhaben der Bundesregierung zur Änderung des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe), das im August 2026 vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Gespart werden soll ausgerechnet da, wo Unterstützung unverzichtbar ist: bei Kindern und Jugendlichen, bei Menschen mit Behinderungen – bei Millionen Menschen und ihren Familien. Ein solcher Sozialabbau wäre ein Dammbruch. Auch bei Rente, Pflege, Wohnen und Gesundheit stehen harte Einschnitte im Raum – auf Kosten ohnehin Benachteiligter.
Die Folgen wären verheerend, gerade auch für viele Menschen, die bei PLANB und ViR beraten, unterstützt und betreut werden. Das werden wir nicht hinnehmen. Dagegen braucht es jetzt Widerspruch und gemeinsamen Druck! Darum unterstützen PLANB und ViR den Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zur zentralen NRW-Kundgebung am Samstag, 26. September um 11 Uhr auf dem Burgplatz in Essen – für einen Sozialstaat, der Sicherheit schafft und niemanden zurücklässt. Zu den Redner:innen in Essen gehört unter anderem die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi.
Der Demonstrationszug stellt sich auf um 10 Uhr an der Altendorfer Straße/Ecke Hans-Böckler-Straße und marschiert gemeinsam zum Burgplatz.
Seid dabei und helft uns, eine klare und deutliche Botschaft zu senden: Hände weg von unserem Sozialstaat!
Bitte sprecht euch in den Teams ab, damit wir eine gut sichtbare PLANB-/ViR-Gruppe bilden! Alle weiteren Informationen rund um Organisation und Programm findet ihr hier: https://nrw.dgb.de/mitmachen/aktionstag-sozialstaat/
Um noch besser aufzufallen, könnt ihr in der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bis spätestens Freitag, 16:0o Uhr eine Warnweste bekommen.