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Fördermöglichkeiten

Finanzierung ist nicht immer einfach – aber möglich.

Viele unserer Trainings und Präventionsangebote können über öffentliche Fördermittel, Stiftungen oder lokale Unterstützer finanziert werden.

Unser Ziel ist es, Projekte so zu gestalten, dass keine Kosten für Familien entstehen.

Gängige Finanzierungswege und hilfreiche Portale zur Recherche und Beantragung passender Fördermittel

1. Aktuelle Informationen können bei der Stadt eingeholt werden.

Für Schulen lohnt sich eine strukturierte Fördermittelberatung entlang der Zuständigkeiten (Schulträger – Schulaufsicht – Fachressorts – Programmanbieter): So lassen sich passende Programme identifizieren, Antragswege klären (wer ist antragsberechtigt: Schule, Schulträger, Förderverein, freier Träger) und Fristen/Verwendungsnachweise frühzeitig absichern. In NRW sind insbesondere kommunale Stellen und die Bezirksregierungen zentrale Erst-Anlaufstellen, ergänzt durch landesweite Übersichten und Datenbanken für die Programmsuche.

Mögliche Beratungsstellen für Schulen:

  • Schulträger / Schulverwaltungsamt der Kommune (z. B. Schulamt/Schulverwaltung): Klärt Finanzierungszuständigkeiten, Haushaltsfragen, Beschaffungswege, Ko-Finanzierung und formale Voraussetzungen.
  • Jugendamt (insb. Jugendförderung/Prävention, ggf. Jugendhilfeplanung): Beratung zu Finanzierungsmöglichkeiten im Bereich Prävention, Gewalt-/Konfliktarbeit, Jugendsozialarbeit, Kooperation Schule–Jugendhilfe; häufig auch Kenntnis lokaler Fördertöpfe/Netzwerke.
  • Kommunales Bildungsbüro / Regionales Bildungsnetzwerk: Unterstützt bei der Einordnung von Vorhaben in kommunale Bildungsstrategien, vernetzt Partner (Schule, Träger, Stiftungen) und kennt oft regionale Förderzugänge (insb. in Bildungslandschaften).
  • Bezirksregierung (Abteilung Schule) – Förderprogramme im schulischen Bereich: Übersicht und Beratung zu landesbezogenen schulischen Förderprogrammen sowie Zuständigkeiten/Ansprechstellen innerhalb der Schulabteilung.
    https://www.brd.nrw.de/Services/Foerderprogramme/Schulfoerderprogramme
  • Ministerium für Schule und Bildung NRW (MSB) – Themenfeld „Förderung“: landesweite Informationen zu Förderansätzen/Programmlinien und Orientierung, welche Programmlogiken es gibt.
    https://www.schulministerium.nrw/schule-bildung/bildungsthemen/foerderung
  • Bildungspartner NRW – Förderübersichten für Kooperationen Schule – außerschulische Partner: Praktische Übersicht über Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten speziell für Kooperationsprojekte
    https://www.bildungspartner.schulministerium.nrw.de/de/angebote/foerderung/foerderung.html

2. Förderung über Soziale Gruppenarbeit (§ 29 SGB VIII)

Ein Teil unserer Kleingruppenangebote kann als Soziale Gruppenarbeit nach § 29 SGB VIII umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine anerkannte Leistung der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen Entwicklung zu unterstützen und insbesondere soziale Kompetenzen, Selbststeuerung sowie Beziehungsfähigkeit zu stärken und eine positive Schullaufbahn sicherzustellen. Die Bedarfsklärung und anschließende Finanzierung erfolgen über das zuständige Jugendamt. Diese Förderform eignet sich insbesondere für strukturierte Kleingruppentrainings, beispielsweise in den Bereichen Sozialverhalten, Selbstbehauptung, Konfliktfähigkeit, Gewaltprävention oder Integration.

3. Regionale und landesweite Förderprogramme

Weitere Informationen zu NRW-weiten Programmen finden Sie auf der Förderdatenbank des Bundes und der Länder

4. Stiftungen und Förderfonds

Viele Stiftungen unterstützen Projekte in Bildung, Jugendhilfe, Integration oder Prävention. Besonders interessant sind:

Suchportale für Stiftungen:

Viele Stiftungen fördern Pilotprojekte, Modellvorhaben oder Präventionsreihen, insbesondere wenn sie innovativ, sozialräumlich und nachhaltig angelegt sind.

5. Unterstützung durch lokale Unternehmen und Sponsoren

Auch örtliche Unternehmen engagieren sich zunehmend für Bildungs- und Sozialprojekte. Dazu gehören Stadtwerke und Energieversorger, Banken und Sparkassen, Wohnungsbaugesellschaften oder lokale Betriebe.

Es lohnt sich, gezielte Projektanfragen oder Sponsoringbriefe zu versenden. Wichtig ist eine klare Darstellung des Nutzens, zum Beispiel die Förderung sozialer Kompetenzen, Gewaltprävention oder Chancengleichheit, sowie eine transparente Darstellung der Mittelverwendung.

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