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Projekte
Passende Angebote für unsere Zielgruppen
Mit unseren Projekten reagieren wir auf aktuell festgestellte Bedarfe. So können wir zielgenau die Hilfe und Unterstützung anbieten, die eine spezifische Zielgruppe in einem konkreten Sozialraum benötigt.
Gemeinsame Ziele aller Projekte sind immer bessere Teilhabe, gleichberechtigte Bildungs- und Berufschancen sowie Hilfe und Unterstützung bei der Identitätsfindung und in akuten Krisensituationen.
Unsere aktuellen Projekte
Gemeinsam voneinander lernen – offen, ehrlich, stark
Unsere offenen Gruppenangebote richten sich an alle Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren, die Lust haben, sich auszutauschen, neues zu entdecken und gemeinsam Zeit zu verbringen. In einem geschützten Rahmen geht es um Fragen rund um das eigene Leben, den eigenen Körper, Freundschaften, Familie, Religion, Identität und Zukunft – und um all das, was Jugendliche beschäftigt.
Die Gruppen sind kostenlos und offen für alle interessierten Jugendlichen – eine Anmeldung ist jederzeit möglich.
Mädchen sein – klüger sein
In dieser Gruppe treffen sich jeden Montag muslimische Mädchen, um gemeinsam zu reden, zu lachen, kreativ zu sein und Themen zu besprechen, die sie interessieren.
Was passiert in der Gruppe?
- Wir reden über Körper, Gefühle, Grenzen, Beziehungen und Selbstbehauptung.
- Wir sprechen über Religion, Kultur, Rollenbilder und persönliche Werte.
- Wir machen kleine Workshops zu Aufklärung, Sexualität, Medien und Empowerment.
- Wir kochen, gestalten, spielen, lachen, machen Ausflüge – oder chillen einfach.
- Es gibt Raum für persönliche Gespräche, gegenseitige Unterstützung und echte Gemeinschaft.
Begleitet wird die Gruppe von muslimischen Pädagoginnen, die zuhören, begleiten und unterstützen – mit Respekt und auf Augenhöhe. Das Angebot bietet einen Ort des Vertrauens, an dem jede willkommen ist, genauso wie sie ist.
📧 Anmeldung bei s.rahhal@planb-ruhr.deoder v.kalin@planb-ruhr.de
Junge sein – klüger sein
Donnerstags treffen sich muslimische Jungen, um gemeinsam über das Leben, Rollenbilder, Herkunft, Religion, Gefühle und Zukunft zu sprechen – ohne Druck, ohne Vorurteile, auf Augenhöhe.
Was machen wir in der Gruppe?
- Wir tauschen uns aus über Männlichkeit, Religion, Familie, Beziehungen und Respekt.
- Wir trainieren Selbstbehauptung, diskutieren über Verantwortung, Grenzen und Freiheit.
- Wir stärken unser Selbstvertrauen, lernen andere Perspektiven kennen und finden unsere Haltung.
- Wir spielen, kochen, machen kreative Aktionen, Sport oder einfach, worauf wir Lust haben.
- Wir reden offen – auch über Themen wie Sexualität, Medien, Identität und Zukunftswünsche.
Die Gruppe wird von männlichen Fachkräften begleitet, die selbst muslimisch geprägt sind und mit Respekt, Erfahrung und Humor für euch da sind.
📧 Anmeldung bei m.eilebrecht@planb-ruhr.de oder a.rahhal@planb-ruhr.de

Kurzinfo
Wo?
PLANB Ruhr gGmbH
Windmühlenstraße 2, 45147 Essen-Holsterhausen
Wann?
Mädchen sein – klüger sein:
montags 16:00–19:00 Uhr (für Mädchen von 12 bis 17 Jahren)
Junge sein – klüger sein:
donnerstags 15:00 –17:00 Uhr (für Jungen von 12 bis 17 Jahren)
Gendersensible Trainings
Ziel des Trainings ist es, junge Frauen und Männer dazu zu befähigen, ihre Potenziale zu erkennen, ihre Stärken auszubauen und ihre Unsicherheiten weiter abzubauen. Sie lernen, Diskriminierung im Alltag und in der Berufswelt zu erkennen und sich gegen Sexismus und Diskriminierung angemessen und wirksam zu wehren.
Die Teilnehmer:innen werden ebenfalls angeleitet, Kritik angemessen anzunehmen und zu äußern sowie Konflikten deeskalierend zu begegnen, um diese gewaltfrei zu lösen. Die Teilnehmer:innen werden dazu befähigt , mit Medien kritisch umzugehen und ihre Freizeit interessant, spannend und aktiv zu gestalten.
Ziele des Trainings:
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Dies findet nicht in Form von Seminaren und Vorträgen statt, sondern zum Beispiel durch gemeinsame Ausflüge, offene Diskussionsrunden, Gruppenübungen, Kampfsporteinlagen oder die Beteiligung an Stadtteilfesten. Dies sind nur einige Möglichkeiten, um die genannten Ziele zu erreichen.
Unsere Mitarbeiter:innen verfügen über langjährige Erfahrungen im Bereich verschiedener Jugendhilfemaßnahmen und schulischer Berufsorientierung.
Das Training umfasst 20 Einheiten und findet je zwei Stunden pro Woche statt. Zusätzlich sind jeweils eine Stunde pro Trainer:in für die Vor- und Nachbearbeitung der einzelnen Trainings vorgesehen. Damit entsteht eine Gesamtzeit für eine Trainingswoche von sechs Stunden für zwei Trainer:innen pro Gruppe.
Kompetenztraining für Kinder und Jugendliche in Herne
Fair Play ist ein präventives Gruppenangebot für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren in Herne. Das Projekt unterstützt junge Menschen dabei, Konflikte fair zu lösen, eigene Gefühle besser zu verstehen und respektvoll mit anderen umzugehen.
Viele Kinder und Jugendliche stehen heute unter hohem Druck – in der Schule, in der Familie oder im Freundeskreis. Konflikte, Provokationen, Ausgrenzung oder Schwierigkeiten im Umgang mit Wut und Frustration können schnell zu Problemen führen. Fair Play setzt früh an und stärkt junge Menschen, bevor sich belastende Verhaltensmuster verfestigen.
In kleinen, festen Gruppen lernen die Teilnehmenden, ihre Gefühle wahrzunehmen, Konflikte konstruktiv zu lösen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Dabei stehen nicht Probleme im Vordergrund, sondern die Entwicklung neuer Fähigkeiten und Stärken.
Ziele
Fair Play stärkt Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen und persönlichen Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen:
- Förderung von Empathie, Teamfähigkeit und respektvollem Verhalten
- Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl
- Verbesserung der Emotions- und Impulsregulation
- Entwicklung gewaltfreier Konfliktlösungsstrategien
- Umgang mit Provokationen, Gruppendruck und Stresssituationen
- Förderung von Verantwortungsbewusstsein und Fairness
- Sensibilisierung für unterschiedliche Formen von Gewalt – auch in digitalen Medien
- Unterstützung eines positiven und wertschätzenden Miteinanders
Aufbau
Das Training findet in geschlossenen Kleingruppen mit maximal acht Teilnehmenden statt. Die feste Gruppenzusammensetzung schafft einen geschützten Rahmen, in dem Vertrauen, Verlässlichkeit und persönliche Entwicklung möglich werden.
Die Gruppen sind altersgerecht aufgeteilt:
- Kids (8–10 Jahre)
- Teens (11–13 Jahre)
- Young Adults (14–16 Jahre)
Jede Trainingseinheit verbindet praktische Übungen mit gemeinsamer Reflexion und orientiert sich an den Lebenswelten der Teilnehmenden. Dabei kommen erlebnisorientierte Methoden, Rollenspiele, Bewegungsübungen, Gruppenaufgaben und alltagsnahe Fallbeispiele zum Einsatz.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Schulsozialarbeit, Beratungsstellen und Familien leistet Fair Play einen wichtigen Beitrag zur Förderung eines fairen, respektvollen und verantwortungsbewussten Miteinanders in Herne.

Gemeinsam Vielfalt leben
Gerade weil Jugendliche heute in einer vielfältigen Gesellschaft aufwachsen, ist der Austausch zwischen unterschiedlichen Lebenswelten besonders wichtig. Gleichzeitig erleben viele junge Menschen Herausforderungen wie Sprachbarrieren, Vorurteile, Unsicherheiten oder fehlende Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe. Die Transkulturelle Jugend setzt genau hier an und schafft einen Raum, in dem Begegnung, Austausch und gegenseitiges Verständnis gefördert werden.
Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren in Essen – mit und ohne Zuwanderungsgeschichte. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Erlebnisse, neue Freundschaften und die aktive Mitgestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders.
Durch gemeinsame Aktivitäten entstehen neue Kontakte, Freundschaften und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Im Mittelpunkt stehen dabei gemeinsame Erlebnisse sowie die Möglichkeit, die eigene Umgebung aktiv mitzugestalten. Die Jugendlichen sind nicht nur Teilnehmende, sondern gestalten das Projekt selbst mit. Eigene Ideen, Interessen und Themen werden aufgegriffen und gemeinsam umgesetzt.
Ziele
Die Transkulturelle Jugend fördert:
- Begegnung und Austausch zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft
- Teilhabe, Mitbestimmung und gesellschaftliches Engagement
- Verständnis für kulturelle Vielfalt und unterschiedliche Lebenswelten
- Abbau von Vorurteilen und Stärkung eines respektvollen Miteinanders
- Persönliche Entwicklung und Selbstvertrauen
- Soziale Kontakte und neue Freundschaften
- Sprachliche und soziale Integration
- Eigeninitiative und Verantwortungsübernahme
Angebote
Jugendtreffs
Regelmäßige Treffen bieten Raum für Austausch, Freizeitgestaltung und gemeinsame Aktivitäten in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre.
Freizeit und Ausflüge
Gemeinsame Unternehmungen schaffen Erlebnisse, fördern Zusammenhalt und ermöglichen Begegnungen über kulturelle Grenzen hinweg. Die Jugendlichen entscheiden aktiv mit, welche Aktivitäten stattfinden.
Workshops und Bildungsangebote
In Workshops und Projekten beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen wie Demokratie, Vielfalt, Gleichberechtigung, gesellschaftliches Engagement oder Medienkompetenz.
Mitgestaltung und Partizipation
Die Jugendlichen entwickeln eigene Ideen, planen Veranstaltungen und setzen Projekte um. Dadurch werden Selbstorganisation, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein gestärkt.
Unser Ansatz
Die Transkulturelle Jugend versteht Vielfalt als Stärke. Unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Kulturen werden als Bereicherung betrachtet. Durch gemeinsame Aktivitäten, Beteiligung und gegenseitigen Austausch entsteht ein Ort, an dem junge Menschen voneinander lernen, sich entfalten und ein Gefühl von Zugehörigkeit entwickeln können.
So wächst eine Gemeinschaft, die Offenheit, Respekt und Solidarität lebt und junge Menschen dabei unterstützt, ihren Platz in der Gesellschaft aktiv zu gestalten.
ANSPRECHPARTNERIN
Naomi Dibu
Studentische Hilfskraft
Tel. : 0172/9413481
jugendverband.essen@planb-ruhr.de
Ein Raum für Kinder, ihre Ideen und ihre Themen
Der Kindertreff Mitzmannweg ist ein offener Treff für Grundschulkinder zwischen 7 und 11 Jahren, die Lust haben, nachmittags gemeinsam zu spielen, zu gestalten, zu reden und einfach Zeit miteinander zu verbringen. Das Besondere: Die Kinder bestimmen selbst, was im Treff passiert – ganz partizipativ und bedarfsorientiert.
In den Räumen von Allbau am Mitzmannweg 6 entsteht so ein sicherer Ort, an dem Kinder sich wohlfühlen, ihre Ideen einbringen und mitbestimmen können. Der Kindertreff ist freiwillig, kostenfrei und offen für alle Kinder aus der Wohnsiedlung – unabhängig von Herkunft oder Lebensrealität.
Ziele
Der Kindertreff stärkt Kinder in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung. Die wichtigsten Ziele:
- Selbstbewusstsein fördern und eigene Stärken entdecken
- soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit und Empathie entwickeln
- Resilienz aufbauen und Konflikte gewaltfrei lösen lernen
- Raum schaffen für Austausch, Freude, Fragen und auch Unsicherheiten
- frühzeitige Gewaltprävention durch positive Gruppenerfahrungen
- Kinder ermutigen, Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten
- das Miteinander in der Nachbarschaft stärken
Aufbau
Der Kindertreff findet zweimal pro Woche, dienstags und donnerstags von 14:00 bis 15:30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Gruppenraum im Allbau-Gebäude, Mitzmannweg 6.
Jeder Nachmittag wird gemeinsam mit den Kindern geplant:
- es kann gebastelt, gespielt, gebaut oder gekocht werden
- es gibt Raum für Gespräche, Themenrunden und Fragen
- manchmal stehen Ausflüge, Bewegungsaktionen oder kreative Projekte auf dem Programm
- die Kinder können Themen ansprechen, die sie beschäftigen – von Schule bis Freundschaft, von Familie bis Medien
Die pädagogischen Fachkräfte begleiten den Treff wertschätzend und geben bei Bedarf Impulse – im Mittelpunkt stehen aber die Interessen und Anliegen der Kinder selbst.
In den Schulferien pausiert das Angebot für drei Wochen im Sommer und eine Woche im Herbst.

Kurzinfo
Name: Kindertreff Mitzmannweg
Zielgruppe: Grundschulkinder zwischen 7 und 11 Jahren
Wann: dienstags und donnerstags jeweils 14:00–15:30 Uhr
Ort: Allbau-Gebäude, Mitzmannweg 6, Essen
Teilnahme: offen und kostenfrei – ohne Anmeldung
Ferienregelung: Pause in den Sommerferien (3 Wochen) und Herbstferien (1 Woche)
Laufzeit: 01.05.2025 bis 24.12.2025
Sozial. Ganzheitlich. Lebensnah.
Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt. Kinder lernen überall – im Spiel, in Beziehungen, durch Erfahrung. Genau hier setzt das Projekt Lernen neu denken an: Es schafft einen zusätzlichen Lernort außerhalb der Schule, an dem Kinder nicht nur kognitiv, sondern auch sozial und emotional gefördert werden.
Die Grundidee ist einfach und wirkungsvoll: Soziales Lernen wird nicht beiläufig behandelt, sondern bewusst in den Bildungsalltag integriert. Während eine Hälfte der Klasse im Schulgebäude unterrichtet wird, besucht die andere Hälfte wöchentlich für drei Stunden ein Jugendzentrum als außerschulischen Lernraum. Dort bietet PLANB Ruhr ein strukturiertes Sozialtraining an, das Kinder in ihrer Persönlichkeit, im Umgang mit anderen und in ihrer Selbstwahrnehmung stärkt.
Das Jugendzentrum wird so zu einem geschützten Erfahrungsraum, in dem die Kinder neue Seiten an sich entdecken, Beziehung erleben, Verantwortung übernehmen und Konflikte gewaltfrei lösen lernen. Die Inhalte des Sozialtrainings sind eng an den Bedürfnissen der Kinder orientiert und verbinden Bewegung, Spiel, Reflexion und Zusammenarbeit.
Lernen neu denken ist ein Projekt der Stadtteil-Schule Dortmund e. V. in Kooperation mit dem Jugendamt Dortmund, Grundschulen und außerschulischen Bildungsakteuren wie PLANB. Durch dieses Zusammenspiel entsteht ein ganzheitlicher Bildungsansatz, der Kinder nicht nur lehrt, sondern sie wirklich erreicht.
Ziele
Das Projekt fördert Grundschulkinder ganzheitlich und stärkt:
- Soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Kooperation
- Selbstbewusstsein und das Erkennen eigener Stärken
- Konfliktlösungsstrategien und gewaltfreies Verhalten
- Selbstwirksamkeit und Verantwortungsbewusstsein
- Klassengemeinschaft durch neue Gruppenerfahrungen
- Freude am Lernen durch Bewegung, Spiel und kreatives Ausprobieren
- Beziehungsaufbau zu verlässlichen pädagogischen Bezugspersonen
Aufbau
Das Projekt wird wöchentlich mit festen Grundschulklassen durchgeführt. Jede Klasse wird für den Tag geteilt – während eine Hälfte im Jugendzentrum am Sozialtraining teilnimmt, bleibt die andere in der Schule zur gezielten Förderung. Anschließend wird gewechselt.
Das Sozialtraining im Jugendzentrum (jeweils 9:00–12:00 Uhr) wird von PLANB-Fachkräften gestaltet. Die Inhalte sind altersgerecht, spielerisch und partizipativ aufgebaut und orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder.
Beispiele aus dem Trainingsalltag:
- Kooperationsübungen und Teamspiele
- Gesprächsrunden über Gefühle, Konflikte, Grenzen
- Rollenspiele zur Förderung von Empathie und Perspektivwechsel
- kreative Aufgaben zur Stärkung der Selbstwahrnehmung
- Rituale zur Struktur und zum Gruppenzusammenhalt
Die pädagogische Begleitung erfolgt konstant, wertschätzend und verlässlich – so entsteht ein Raum, in dem sich die Kinder sicher, gesehen und gestärkt fühlen.

Kurzinfo
Name: Lernen neu denken
Zielgruppe: Grundschulkinder (1.–3. Klasse)
Ort: außerschulischer Lernort (Jugendzentrum in Dortmund)
Format: wöchentliches Angebot (jeweils 3 Stunden pro Klassenhälfte)
Inhalte: Sozialtraining zur Stärkung sozialer und emotionaler Kompetenzen
Brückenangebot für unbegleitete minderjährige Geflüchtete
KUBE – das Sprachcafé bietet unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten im Alter von 9 bis 18 Jahren ein täglich wechselndes, vielfältiges Förder- und Bildungsangebot im Herzen von Essen-Kray.
Was ist das Ziel?
KUBE unterstützt durch strukturierte Lern-, Sprach- und Gruppenangebote die schulische, soziale und kulturelle Integration. Die Teilnahme ist niederschwellig und flexibel gestaltet: Die Teilnehmenden können nach der Schule unkompliziert dazukommen und sich sowohl für einzelne Tage als auch für eine regelmäßige Teilnahme über die gesamte Woche anmelden.
Was bieten wir an?
Das Angebot reicht von Deutschkursen für Anfänger und Fortgeschrittene über Sport-, Kreativ- und Spielangebote bis hin zu Sozialtraining, Kampfsport, HipHop, Fußball, Schwimmen und weiterführenden Projekten wie dem Medienführerschein und einer Zukunftswerkstatt. Details im Programmflyer unten.
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9:00–17:00 Uhr
Adresse
Krayer Str. 208
45307 Essen

Ansprechpartner:innen

A. Alami-Hassani
Trainer | Pädagogischer Mitarbeiter
Student Sozialwissenschaften / Romanistik (B. A.)
Kinderschutzfachkraft nach § 8a SGB VIII, Traumazentrierte Fachberatung und Begleitung, Zertifizierter Gewaltpräventionstrainer
Sprachen: Deutsch, Arabisch, Spanisch, Französisch

L. Sieberg
Bundesfreiwilligendienstleistende
DaF/DaZ-Lehrkraft
Sprachen: Deutsch, Englisch
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Abgeschlossene Projekte
Anti-Gewalt Training in Jugendarrestanstalt Bottrop
Projektlaufzeit 1.04.2021 - 31.04.2025
IntAGT in der Jugendarrestanstalt Bottrop
Das interkulturelle Anti-Gewalt-Training (IntAGT) ist eine deliktspezifische, sozialpädagogische Maßnahme für straffällig gewordene Jugendliche mit Aggressionspotenzial in der Jugendarrestanstalt Bottrop. Die Maßnahme ist nach § 10 JGG eine spezifische Art der Sozialen Gruppenarbeit gemäß §29 der SGB VIII und wird durch den:die Richter:in angeordnet und zumeist als Alternative zu Dauerarrest und Jugendstrafe ausgewählt.
Zielgruppe des Kurses in der reinen Jungenarrestanstalt sind männliche Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren, die mindestens zwei Wochen Dauerarrest absolvieren müssen. Das Training wird vor Ort in der Jugendarrestanstalt Bottrop durchgeführt. Es ist sehr praktisch ausgelegt, hat aber keinen konkreten Bezug zu der jeweiligen Straftat. Den Teilnehmern werden Deeskalationsideen vermittelt, die sie in Rollenspielen einüben. Die Gründe und Nachteile von Gewalttaten werden erörtert. Außerdem geht es um Themen wie Kommunikation und Stressbewältigung, Freundeskreis, Drogen, Alkohol und Provokationen, Waffen- und Notwehrrecht. Am Ende gibt es eine Abschlussprüfung und bei Erfolg eine Bescheinigung.
In zweimal drei Stunden in zwei aufeinanderfolgenden Wochen nehmen die Jugendlichen an dem Training teil. Mit dem Angebot in den Mauern der Arrestanstalt betritt das zuständige Jugendamt der Stadt Essen Neuland. Ziel ist es, angesichts langer Anmeldelisten für diese Trainings möglichst vielen Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, dieses noch im Rahmen des Arrestes zeitnah zu absolvieren. So soll der Bezug zwischen Tat und Strafe bestehen bleiben.
Ziele des Trainings
Die Jugendlichen sollen
- befähigt werden, alternative Handlungsmöglichkeiten zu erlernen, um Konflikte und Krisen gewaltfrei zu bewältigen;
- durch das Training in die Lage versetzt werden, ihr Leben künftig straffrei zu führen und
- durch sinnvolle Gruppenerlebnisse in die Lage versetzt werden, ihre Beziehungsfähigkeit zu verbessern und ihren Konflikten im sozialen Umfeld besser gewachsen zu sein.
Kooperationspartner:innen
- Jugendrichter:innen des Amtsgerichts Essen
- Mitarbeiter:innen der JAA Bottrop
- Jugendrichter:innen Bottrop (zuständig für die JAA Bottrop)
Das Training wird von zwei ausgebildeten pädagogischen Fachkräften mit Zusatzqualifikationen in Gewaltprävention geleitet.
RespektWerk
Projektlaufzeit: 1.05.25-31.04.26
Gewaltprävention & Selbstbehauptung für Jugendliche
RespektWerk ist ein präventives Trainingsangebot für Jugendliche zwischen 11 und 15 Jahren in Essen. Es richtet sich insbesondere an junge Menschen aus sozial herausgeforderten Stadtteilen wie Borbeck, Altendorf, Katernberg und Holsterhausen.
In einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche mit zunehmender Gewalt, Konflikten, Mediendruck und Unsicherheiten konfrontiert sind, bietet RespektWerk einen geschützten Raum, in dem sie gestärkt und befähigt werden, respektvoll und selbstbewusst zu handeln.
Die Teilnehmer:innen setzen sich in Kleingruppen intensiv mit den Themen Selbstbehauptung, gewaltfreier Konfliktlösung und dem respektvollen Umgang in einer vielfältigen Gesellschaft auseinander. Dabei legt das Projekt großen Wert auf kultursensible Zugänge und praxisnahe Methoden wie Rollenspiele, theater- und erlebnispädagogische Übungen.
Ziele
RespektWerk verfolgt das Ziel, junge Menschen zu stärken – persönlich wie sozial.
Im Mittelpunkt stehen:
- Förderung sozialer Kompetenzen wie Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Teamverhalten
- Gewaltprävention durch Deeskalation und Konfliktlösungskompetenz
- Stärkung von Selbstwahrnehmung, Selbstvertrauen und Frustrationstoleranz
- Kritische Reflexion von Medienkonsum und Gewaltbildern
- Vermittlung kultursensibler Werte und Toleranz im Umgang mit Vielfalt
- Aufklärung über Gewaltformen und Hilfemöglichkeiten
Aufbau
Das Projekt besteht aus zwei Modulen:
- Selbstbehauptungstraining
– Fokus auf Selbstwahrnehmung, Grenzen setzen, Kommunikation, Umgang mit Provokation, Alltagsübertrag - Kultursensibles Anti-Gewalt-Training
– Gewaltformen erkennen, Perspektivwechsel üben, Deeskalationstechniken, interkulturelle Sensibilisierung
Die Trainings finden über 13 Wochen hinweg jeweils 1x pro Woche für 2 Stunden statt. Die Teilnehmenden arbeiten in konstanten Gruppen mit festen Trainer:innen, wodurch ein vertrauensvoller Rahmen entsteht. Methoden wie Fallarbeit, Rollenspiele, Gruppengespräche und theaterpädagogische Übungen sorgen für eine erlebnisorientierte und nachhaltige Vermittlung der Inhalte.
Ansprechpartnerinnen

K. Boldrew
Fachbereichsleitung Bildung und Prävention
Erziehungswissenschaftlerin (M. A.)
Deutsch, Russisch, Ukrainisch, Englisch

K. Kirberg
Trainerin | Teamleitung Präventionsteam
staatliche anerkannte Erzieherin
Soziale Arbeit (B. A)
Systemische Anti-Gewalt-Trainerin (SAGT® )
Systemischer Kinder- und Jugendcoach
Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch


