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Soziale Gruppenarbeit nach § 29 an weiterführenden Schulen

Der Übergang zur weiterführenden Schule ist für viele Kinder ein entscheidender Entwicklungsschritt – begleitet von neuen Anforderungen, Unsicherheiten und sozialen Herausforderungen. Genau hier setzt Level UP an: Die Soziale Gruppenarbeit nach § 29 SGB VIII bietet Schüler:innen der 6. Klassen gezielte Unterstützung bei der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen, ihres Selbstbewusstseins und ihres Umgangs mit Konflikten.

In enger Zusammenarbeit mit Schule, Jugendamt und Familien werden Schüler:innen mit besonderem Unterstützungsbedarf frühzeitig gefördert. Das Training kombiniert Kleingruppenarbeit, Einzelfallhilfe, Elternarbeit und schulische Kooperation zu einem ganzheitlichen Konzept. Ziel ist es, Kindern und Familien eine nachhaltige Unterstützung zu bieten – und schulisches sowie soziales Lernen in Einklang zu bringen.

Das Projekt findet aktuell an der Realschule am Zollverein in Essen statt.

Förderung junger Menschen

Level UP fördert junge Menschen in ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung. Die Ziele im Überblick:

  • Stärkung von Selbstbewusstsein, Empathie und Teamfähigkeit
  • Entwicklung von Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenzen
  • Förderung von Frustrationstoleranz, Impulskontrolle und Emotionsregulation
  • Reflexion eigener Stärken, Grenzen und Zukunftsperspektiven
  • Unterstützung von Eltern bei Erziehungsfragen und Konfliktbewältigung
  • Förderung von Vernetzung und Teilhabe im Sozialraum
  • Verbesserung des Klassenklimas und Stärkung der Lehrkraft-Schüler-Beziehung
  • Integration interkultureller Perspektiven für ein respektvolles Miteinander

Das ganze Jahr über fünf Bausteine

Das Projekt läuft über ein ganzes Schuljahr und umfasst fünf zentrale Bausteine:

1. Kleingruppentraining (wöchentlich, 10 Schüler:innen)

Förderung sozialer Kompetenzen durch erlebnis- und handlungsorientierte Gruppenarbeit. Themen: Selbstbehauptung, Konfliktlösung, Selbstbild, Kommunikation, Zukunftsperspektiven.

2. Klassentraining (alle 6 Wochen)

Einmal alle sechs Wochen findet ein Training mit der gesamten Klasse statt, um die Inhalte aus der Kleingruppe zu integrieren, gemeinsam zu reflektieren und das Klassenklima zu stärken.

3. Einzelfallarbeit / Einzelcoaching

Individuelle Unterstützung bei persönlichen Herausforderungen, Zielarbeit und Verhaltensreflexion – auch für Schüler:innen, die (noch) nicht gruppenfähig sind.

4. Reflexionsgespräche

Regelmäßiger Austausch mit Schüler:innen, Eltern und Lehrkräften zu Entwicklung, Zielen und notwendigen Unterstützungsmaßnahmen.

5. Elternarbeit

Stärkung der Erziehungskompetenz, gemeinsame Lösungsstrategien, Biografiearbeit und Förderung positiver Familienkommunikation.

Zusätzlich: Ferienangebote, Abschlussveranstaltungen, Kooperation mit Schulsozialarbeit, Lehrkräften und Jugendamt.

Kurzinfo

Für wen?
Schüler:innen der 6. Klassen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf

Wie lange?
ein ganzes Schuljahr

Wie oft?
einmal pro Woche

Wo?
aktuell an der Realschule am Zollverein in Essen

Ansprechpartnerin

K. Kirberg

K. Kirberg

Trainerin | Teamleitung Präventionsteam

staatliche anerkannte Erzieherin

Soziale Arbeit (B. A)

Systemische Anti-Gewalt-Trainerin (SAGT® )

Systemischer Kinder- und Jugendcoach

Sprachen: Deutsch, Russisch, Englisch

K. Boldrew

K. Boldrew

Fachbereichsleitung Bildung und Prävention

Erziehungswissenschaftlerin (M. A.)

Deutsch, Russisch, Ukrainisch, Englisch

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